Beiten Burkhardt

BB Stadtgespräch / ZIA Sommerempfang mit Stadtrat Mike Josef, Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt

Frankfurt am Main, 29. Juni 2017 - Am gestrigen Mittwoch lud die Wirtschaftskanzlei BEITEN BURKHARDT gemeinsam mit dem ZIA – Zentraler Immobilien Ausschuss zum BB Stadtgespräch / ZIA Sommerempfang in die Mainzer Landstraße ein. Nach einer jeweils kurzen Begrüßung durch Klaus Beine, Partner bei BEITEN BURKHARDT und Mitglied des ZIA Präsidiums sowie Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstädte und Sprecher des Regionalvorstands Mitte des ZIA, hörten die rund 120 Teilnehmer der Abendveranstaltung einen sehr informativen Impulsvortag von Stadtrat Mike Josef, Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main.

Mike Josef stellte zunächst den neuen Stadtteil mit rund 10.000 Wohnungen vor, der am nordwestlichen Stadtrand von Frankfurt entstehen soll. Der neue Stadtteil umfasst ein 550 Hektar großes Gebiet auf beiden Seiten der A5 und grenzt an die Stadtteile Niederursel und Praunheim sowie an die Nachbarstadt Steinbach.

Kritischen Fragen im späteren Dialog mit dem Moderator Rainer Schulze, Redakteur der FAZ, Ressort Stadtplanung und Architektur, hielt Planungsdezernent Josef konsequent stand und fand ehrliche Worte hinsichtlich der Standortwahl, die auch aus seiner Sicht nicht zu Hundertprozent optimal ist, gleichzeitig jedoch die einzige Option, die eine politische Mehrheit gefunden hat. Frankfurt wächst weiter, und zwar an besagtem Standort.

Einen weiteren Schwerpunkt legte Herr Josef auf das Thema sozial geförderter Wohnungsbau und ließ dabei ohne Umschweife erkennen, dass überall dort, wo Planungsrecht entsteht, 30 Prozent der Wohnungen geförderter Wohnraum sein sollen – ohne Ausnahme. Das städtische Wachstum solle sozial gestaltet und von Durchmischung geprägt sein.

Zum Ende seines Impulsvortrages äußerste sich Mike Josef mit einigen Worten zu den Städtischen Bühnen; bestehend aus Schauspiel, Oper und Tanz. Verschiedene Optionen der Sanierung werden aktuell – unterstützt durch eine Machbarkeitsstudie – geprüft. Er bevorzuge den Standort am Willy-Brandt-Platz beizubehalten, welcher für ihn, Frankfurts Bürgerinnen und Bürger und alle Gäste der Stadt das Tor zur Frankfurter Kultur symbolisiere.

Im Anschluss an den Vortrag und die integrierte Diskussion bot sich den Gästen, darunter u.a. Prof. Dr. Matthias Müller, Präsident der IHK Frankfurt und Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre in kulinarischer Begleitung auszutauschen sowie bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.

Wir freuen uns auf das nächste BB Stadtgespräch – Fortsetzung folgt!