Erste Gesamtrussische Woche des Arbeitsschutzes in Sotschi

Moskau, 17. April 2015 – Vom 13. bis 17. April 2015 fand in Sotschi die erste Gesamtrussische Woche des Arbeitsschutzes dieses Jahres statt. Das Ministerium für Arbeit und sozialen Schutz der Russischen Föderation (RF) und der überregionale Verband zur Förderung sicherer Arbeitsbedingungen "Etalon" traten als Organisatoren auf.

Die Gesamtrussische Woche des Arbeitsschutzes ist die größte Fachveranstaltung, die Vertreter der Exekutive und der Legislative, Führungskräfte von Fachministerien, Vertreter des Business und der Wissenschaft, führende Fachleute auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit, die Leiter von großen Staatsunternehmen, Produktions- und Industriebetrieben, gesellschaftliche und Berufsverbände sowie Gewerkschaftsverbände zusammenbringt. Es nahmen mehr als 800 Personen teil.

Maxim Topilin, der Minister für Arbeit und sozialen Schutz der RF, eröffnete die Gesamtrussische Woche des Arbeitsschutzes. Er führte aus, dass der Staat im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte beständig auf der Suche nach Lösungen war, um den Bereich des Arbeitsschutzes "attraktiver, sicherer und komfortabler für die Menschen zu machen". Nach seinen Worten müssen ökonomische Mechanismen für diese Aufgabe eingesetzt werden: um von erhöhten Tarifen wegzukommen, sollten die Arbeitgeber in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen investieren.

Am 15. April fand im Rahmen der Woche des Arbeitsschutzes die Konferenz "Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen in der Produktion als Faktor der ökonomischen Entwicklung Russlands" statt. "Die spezielle Bewertung der Arbeitsbedingungen ist für uns ein besonders wichtiges Projekt. Es erlaubt uns, auf ganz andere Art und Weise die bescheidenen Ressourcen zu nutzen, die einerseits das Business und andererseits der Staat zur Verfügung stellen, um sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, damit Risiken für das Leben und die Gesundheit von Menschen vermieden oder zumindest minimiert werden.", sagte Sergey Welmjaikin, der stellvertretende Minister für Arbeit und sozialen Schutz der RF.

Bei einer Diskussionsrunde, an der auch Andrey Slepov, Jurist für Arbeits- und Migrationsrecht bei BEITEN BURKHARDT, sowie Vertreter von Arbeitsschutz-Organisationen und der staatlichen Arbeitsschutzinspektion teilnahmen, ging es insbesondere um Verstöße im Bereich der Festlegung von Garantien und Kompensationen für Arbeitnehmer ausgehend von der speziellen Bewertung der Arbeitsbedingungen, um die Tätigkeit der Aufsichtsbehörden und die Rechtsprechung.

Unter Beteiligung der Vertreter von Unternehmensabteilungen, die für die Produktionssicherheit zuständig sind, wurden beim Round Table innovative Bewertungsinstrumente zur Aufdeckung und Verhinderung eines gefährlichen Verhaltens diskutiert. Auf der Tagesordnung standen auch Fragen der unzureichenden Aufmerksamkeit von Unternehmen im Bereich der rechtzeitigen Aufdeckung von Persönlichkeitsstörungen von Arbeitnehmern, die zu einem gefährlichen Verhalten bei der Ausführung von Arbeiten neigen. Um rechtzeitig zu erkennen, ob und in welchem Ausmaß jemand zur Panik neigt, unaufmerksam oder impulsiv ist, wurde angeregt, in der Produktion Fragebögen zur Bewertung verhaltensbedingter Risiken einzuführen. Ein solcher Test könnte vorab Voraussetzungen für ein gefährliches Verhalten aufdecken und würde das Risiko von Arbeitsunfällen in der Produktion mindern.

Es wurden auch verschiedene Fragen im Zusammenhang mit Büroarbeit diskutiert. Bei einer entsprechenden Podiumsdiskussion haben für den Arbeitsschutz zuständige Unternehmensleiter und Leiter von Abteilungen für die Kontrolle der Qualität der Arbeit über die Sicherheit in modernen Büros diskutiert.

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