Weltstadt Frankfurt und Heimat Frankfurt in Einklang bringen – Olaf Cunitz im Gespräch bei BEITEN BURKHARDT in Frankfurt

Frankfurt, 28. November 2014 – Am 25. November 2014 fand das 25. Frankfurter Kamingespräch bei der internationalen Wirtschaftskanzlei BEITEN BURKHARDT in Frankfurt statt. Hier stellte sich der Frankfurter Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz den Fragen zum Thema "Drei Jahre im Amt: viel bewegt, viel erreicht, viele Fragen". Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Landesfachkommission "Stadtentwicklung, Bau und Immobilien" des Wirtschaftsrats Hessen ausgerichtet.

Nach der Begrüßung durch BEITEN BURKHARDT Partner Dr. Christoph Schmitt übernahmen Manuela von Alvensleben, Sprecherin der Landesfachkommission, und German Halcour, Mitglied des Landesvorstands, die Moderation des Gesprächs. Olaf Cunitz äußerte sich zum angespannten Wohnungsmarkt. Die in vielen Bezirken überhöhten Mietpreise resultieren daraus, dass das Wohnungsangebot dem starken Bevölkerungswachstum nicht gewachsen ist. Um dem Verdrängungseffekt entgegenwirken zu können, seien ordnungspolitische Eingriffe allerdings unumgänglich. Satzungen zum Milieuschutz sollen neben der Mietpreisbremse dazu dienen, den preiswerten Wohnraum und die Zusammensetzung der Bevölkerung in bestimmten Stadtvierteln zu erhalten.

Cunitz wies zudem darauf hin, dass die kreisfreie Stadt Frankfurt als Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main stärker wäre. Die bestehenden Kreise müssten aufgebrochen und mehr Zweckverbünde mit den angrenzenden Städten gebildet werden. Gewissenhaft und mit viel Humor beantwortete Cunitz alle Fragen und stellte abschließend fest, dass Frankfurt Zukunftsvisionen brauche: Die beiden Gesichter der Stadt – Frankfurt als Weltstadt und Frankfurt als Heimat – müssten in Einklang gebracht werden.

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Klaus Beine
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