Corporate/M&A, IP/IT/Medien, September 2015

Personendaten beim Unternehmenskauf – Datenschutz als Dealbreaker?

Bei praktisch jeder Unternehmenstransaktion sind personenbezogene Daten betroffen, seien es Kunden- oder Arbeitnehmerdaten. Dabei wird häufig verkannt, dass auch in diesem Zusammenhang die datenschutzrechtlichen Vorgaben zu beachten sind. Dies gilt unabhängig davon, ob eine Transaktion als Share Deal, also durch Übertragung der Gesellschaftsanteile, erfolgt, oder als Asset Deal durch die Übertragung einzelner Vermögenswerte des Unternehmens umgesetzt wird.

So erließ das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) jüngst sowohl gegen den Erwerber als auch den Veräußerer eines Online-Shops einen Bußgeldbescheid in jeweils fünfstelliger Höhe wegen der datenschutzwidrigen Übermittlung von Kunden-E-Mail-Adressen im Rahmen eines Asset Deals.

Dies gibt Anlass, das Problem des Datenschutzes beim Unternehmenskauf näher zu betrachten.

Inhalt:

A. Asset Deal

B. Share Deal

C. Fazit