Kurs auf den Ersatz von Importen bei staatlichen Ankäufen, Oktober 2014

Die gegenwärtig herrschende Situation in Bezug auf die Sanktionen zwischen Russland auf der einen Seite und den USA und der EU auf der anderen Seite hat sich nun auch auf den Bereich der staatlichen Ankäufe ausgedehnt. Dieses Wirtschaftssegment hat immerhin einen Umfang von ca. RUB 7 Trillionen (ca. EUR 147 Milliarden) pro Jahr und stützt sich auf 300.000 Liefergesellschaften.

Die russische Regierung verfügt bereits über gewisse Erfahrungen bei der Stimulierung der nationalen Industrie durch die Einführung von Präferenzen für russische Hersteller beim Ankauf von Waren für den staatlichen und kommunalen Bedarf.

Für diejenigen Hersteller, denen es gelungen ist, in Russland Produktionsstandorte einzurichten, ist diese Neuerung wohl eine Bestätigung für die Auswahl der richtigen Strategie, für die anderen, denen dies nicht gelungen ist – ein Grund, darüber nachzudenken.

In diesem Newsletter unterziehen wir die im Juli / August 2014 eingeführten Beschränkungen für den Ankauf einzelner Arten von Waren ausländischer Hersteller im Rahmen des Systems der staatlichen Verträge und die auf diesem Gebiet geplanten Beschränkungen einer Prüfung.