Zahlungen in Hryvnia (UAH) im Zusammenhang mit Außenhandelsaktivitäten

Zusammenfassung des Artikels
In der Ukraine wird das gesetzliche Verbot von Zahlungen zwischen in der Ukraine ansässigen und nicht-ansässigen Vertragspartnern sowie zwischen Vertragspartnern, die beide ansässig sind, aufgehoben. Zuvor wurde für derartige Zahlungen jeweils eine individuelle Genehmigung der Nationalbank der Ukraine (NBU) benötigt. Tatsächlich wurden bereits seit geraumer Zeit Ausnahmen zugelassen, insbesondere, wenn Investoren und nicht-ansässige Personen beteiligt waren. Dennoch hat die NBU noch immer keine Regelungen verabschiedet, die es ausländischen Unternehmen ermöglichen, ihren vertraglich bedingten Zahlungsverkehr in ukrainischer Währung abzuwickeln. Es ist durchaus möglich, das bestimmte Transaktionen in der Landeswährung UAH weiterhin verboten bleiben, obwohl sie ihrem Status nach unter die international anerkannten laufenden Konten (current accounts) fallen. Es wird erwartet, dass ausländische Unternehmen den Kauf ukrainischer Produkte/Komponenten in UAH abwickeln dürfen, dass aber außergewöhnliche oder unübliche Zahlungsvereinbarungen im Rahmen ihrer Importverträge (Kreditverkäufe, Kommissionierung, Leasing, Darlehen etc.) in eine Grauzone fallen werden.

Zahlungen in Hryvnia (UAH) im Zusammenhang mit Außenhandelsaktivitäten

 
Payments in UAH 2012